Augmented Reality – Welche Potenziale gibt es für die Fertigungsindustrie?

Im Interview mit CODE_n beantworte unser CIO, Christopher Bouveret diese Frage.

Augmented Reality ist nicht nur die Technologie, die Animationen in Fußballsendungen und Pokémon GO möglich gemacht hat. Es ist auch die Technologie, die in der Wirtschaft eine große Rolle spielen wird. Waren es im Jahr 2016 gerade einmal 5 Milliarden Dollar Umsatz, wird die Summe bis 2019 auf 29,5 Milliarden Dollar steigen. Ziemlich beeindruckend, oder? Dieses Wachstum wird auch auf die Einführung von Augmented Reality in der Fertigungsindustrie zurückzuführen sein. Gerade mit dem Aufstieg der Industrie 4.0 birgt AR große Potenziale für Verbesserungen in Workflow, Monitoring und Effizienz. CODE_n ging der Thematik auf den Punkt und präsentiert Ihnen die Anwendungen von Augmented Reality in der Fertigungsindustrie.

Workflow-Unterstützung in der operativen Arbeit

Augmented-Reality-Anwendungen können die Effizienz in nahezu allen Bereichen der operativen Arbeit steigern. Mehrere Fälle und Studien belegen eine durchschnittliche Produktivitätssteigerung von 32%. Klingt vielversprechend, oder? Natürlich tut es das! Nehmen wir als Beispiel das Fließband: Statt hunderte von Seiten mit Instruktionen zu lesen, können die Mitarbeiter direkt in den Montageprozess einsteigen – mit Hilfe von Datenbrillen. Während Fabriken zunehmend die neuesten und intelligentesten Technologien einsetzen, sind die Menschen in der Arbeitswelt nach wie vor zentrale Punkt für die Leistungsfähigkeit der Fabriken und das ist auch gut so. Aber wo sind die Ansätze deren Produktivität noch einmal maßgeblich zu steigern? Die effiziente Bereitstellung von Informationen für die Mitarbeiter, die deren Leistung verbessern – zum Beispiel durch den Einsatz von Datenbrillen – ist von entscheidender Bedeutung.

Beim Einsatz dieser Technologie gibt es faktisch wenig Grenzen. Es gibt Szenarien bei denen geht es sogar über den Montageprozess hinaus. CODE_n alumnus iTiZZiMO entwickelte eine Augmented Reality Lösung zur Vereinfachung von Geschäftsprozessen. Die Entwicklung stellt jedoch einige Herausforderungen dar, wie Christopher Bouveret, CIO bei iTiZZiMO, erklärt: „Bei iTiZZiMO arbeiten wir schon seit einigen Jahren an AR und Wearables. Wir waren das weltweit erste Unternehmen mit einer voll integrierten SAP-Lösung für Data Guns in der Kommissionierung, bei der auch AR eine zentrale Rolle spielt. Die Hauptherausforderung stellen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Hardwarehersteller und die Eignung bestimmter Verschleißteile für industrielle Anwendungen dar. Dabei stehen die Akzeptanz, Ergonomie und der Tragekomfort sowie die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Modelle, insbesondere ihre Eignung für AR-Anwendungsfälle, im Vordergrund. Ein Beispiel: Google Glass oder Vuzix m100 / m300 sind leichte und gut tragbare Datenbrillen, aber nicht sehr geeignet für AR-Anwendungsfälle. Anders sieht es bei ODG oder der Microsoft Hololens aus. Diese Datenbrillen sind genau für AR-Anwendungen ausgelegt, dafür aber auch schwerer“. Sehen Sie sich das Video zu iTiZZiMOs eindrucksvolle Augmented-Reality-Anwendung im Warehousing an, um zu sehen, wie sie die genannten Herausforderungen gemeistert haben…

Hier geht es zum vollständigen Artikel von CODE_n auf Englisch.

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