Siemens und iTiZZiMO zu Gast auf der AWE Europe 2017

Die AWE Europe 2017, das weltweit größte Event zum Thema Augmented Reality und Virtual Reality fand in diesem Jahr vom 19. bis 20. Oktober im MOC Exhibition Center in München statt. Über 90 etablierte Unternehmen sowie Start-ups präsentierten den Besuchern mit einer Vielzahl von Ausstellungsobjekten, Demonstrationen und Diskussionen in einem umfangreichen Programm mit Keynotes und Panels, Netzwerkveranstaltungen und Breakout Sessions die Neuigkeiten im Bereich AR und VR. Unter anderem mit dabei waren in diesem Jahr Audi, Bosch, Epson, Fraunhofer FEP, ODG, Volkswagen und Vuzix.

Die digitale Fabrik – Zielführender Einsatz von AR Technologien zur Schaffung von Mehrwerten in der Produktion

Wie schaffen wir es, die Entwicklung von Produkten und Technologien zur Realisierung einer digitalen industriellen Produktion weiter voranzutreiben? Mit dieser Frage startete Siemens in Zusammenarbeit mit iTiZZiMO, Fraunhofer IIS und SCS sowie Kinexon das vom Freistaat Bayern in der Plattform „Bayern Digital“ geförderte Forschungsprojekt Road2Digital Production (R2D) im September 2016.

Die Ergebnisse des Projekts zeigen, dass durch die Digitalisierung sowohl Effizienzsteigerungen als auch optimale Qualitätssicherungen möglich sind. Damit können neue Technologien für „Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS)“ entwickelt sowie Grundsätze und Methoden bei der Fertigung und Montage eines Produktes mit der Losgröße 1 definiert werden. Im Kern geht es darum herauszufinden, wie die Komponenten der produzierten Antriebslösungen mittels Sensortechnik untereinander und mit den Produktionsmaschinen vernetzt werden müssen, um eine wirtschaftliche Fertigung zu realisieren.

Wie das funktionieren soll? Im Vortrag veranschaulichten Christopher Bouveret, CIO der iTiZZiMO AG und Bernd Wacker, Principal Key Expert Large Drives bei Siemens am zweiten Veranstaltungstag anhand eines realen Case, wie mittels Augmented Reality auf einem Ist-Elektromotor ein virtueller Soll-Elektromotor augmentiert wird. Abweichungen beim Endprodukt können durch den Soll-Ist-Vergleich sofort erkannt und ausgebessert werden. Das Beispiel verdeutlicht, wie vertikale Digitalisierung unter Einbezug von Informationen aus den IT-Systemen für Auftragsabwicklung und Engineering erfolgreich umgesetzt und eine echtzeitfähige, papierlose und intelligente Fertigung realisiert werden kann.

Plattformgestützte Umsetzung mit dem Simplifier

In oben beschriebenen Praxis Case wurden unterschiedliche Technologien verwendet, um auf der Microsoft HoloLens diverse Daten aus verschiedenen Systemen anzuzeigen und mit diesen zu arbeiten. Um einen reibungslosen Datenaustausch zu gewährleisten, wurde sich für eine Umsetzung auf der Low-Code Plattform Simplifier entschieden. Bei der Plattform handelt es sich um eine webbasierten Konfigurationsumgebung für die Erstellung integrierter Business und IoT Applikationen. Bestehende IT-Landschaften können durch standardisierte Konnektoren miteinander vernetzt werden. Hierzu zählen auch die im Praxis Case mittels Augmented Reality dargestellten OPC UA Echtzeitdaten vom Elektromotor. Möchten Sie mehr über den Simplifier und die Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen erfahren?

Vereinbaren Sie eine Web Demo mit unserem Experten Dominik Meier

AWE Europe 2017 verpasst? Hier gibt es ein paar Impressionen zur Veranstaltung!

AWE Europe 2017 Event Trailer

single.php